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Unternehmertum

A-Player Recruiting: So baust du ein Top-Team auf

09. Juli 2026 · 13 Min. Lesezeit · Markus Feldmann
Recruiting-Gespraech: Teamaufbau und A-Player Einstellung im Unternehmen

Recruiting ist kein HR-Thema. Recruiting ist das gleiche Spiel wie Sales und Marketing, nur mit anderem Adressaten. Und genau deshalb scheitern so viele Firmen daran: Sie schreiben die krassesten Anzeigen, um Kunden zu gewinnen, und sobald es um die eigene Stellenausschreibung geht, kommt “Wir suchen dich, wir sind ein junges Startup, bei uns kannst du wachsen”. Wer A-Player Recruiting so angeht, bekommt Bewerber, die für die Benefits kommen und für die Benefits wieder gehen.

Ich zeige dir hier, wie du ein Top-Team wirklich aufbaust: in welcher Reihenfolge du einstellst, ab wann du einen Recruiter brauchst, wie du Head-Positionen mit einem winzigen Bewerberpool besetzt und welche Sourcing-Tricks Kandidaten liefern, an die andere nie herankommen. Das ist keine Theorie. Das sind die Mechaniken, mit denen sich Teams in extrem kurzer Zeit vervielfachen lassen, ohne dass die Qualität abfällt.

Eine Sache vorweg: A-Player wollen keine Benefits. Sie wollen ein Umfeld, in dem sie besser werden. Wer das nicht verstanden hat, hat das Spiel noch nicht begriffen.

Ist A-Player Recruiting wirklich Marketing und Sales?

Ja, zu hundert Prozent. A-Player Recruiting funktioniert nach genau derselben Logik wie Neukundengewinnung: Du ziehst mit klarem Branding die richtigen Leute an, sprichst deutlich aus, wer du bist und wen du suchst, filterst hart aus und verkaufst den Kandidaten, dass es bei dir richtig gut wird. Wer Recruiting an HR delegiert, verschenkt genau diesen Hebel.

Der Denkfehler steckt schon im Wort “Personalmarketing”. Die meisten machen daraus reine Selbstbeschreibung. Stell dir vor, du gehst auf ein erstes Date und sagst: Ich heiße Markus, ich habe eine Agentur, ich verdiene so viel Geld, ich fahre dieses Auto, das mache ich in meiner Freizeit, willst du meine Freundin sein? So funktioniert Anziehung nicht. Trotzdem klingt genau so das Personalmarketing der meisten Startups und Agenturen.

Der wichtigste unterschätzte Skill dabei ist Copywriting. Fast kein Recruiter und kaum ein Personaler kann wirklich schreiben, und genau das ist ein riesiger Hebel. Eine Marketingagentur, die geniale Ads für Kunden baut, vergisst all diese Fähigkeiten in dem Moment, in dem sie die eigene Jobanzeige schreibt. Das ist einer der teuersten Fehler im Recruiting.

Auch wenn die Logik dieselbe ist wie im Vertrieb: Recruiting gehoert in eine eigene Abteilung. Es ist ein anderes Game mit eigener Seniorität und eigenen Pools. Wie du die dazugehoerige Vertriebsseite sauber aufsetzt, zeigt der Beitrag B2B-Vertrieb aufbauen.

In welcher Reihenfolge stellst du die ersten Leute ein?

Rechne mit einer einfachen Formel: Anzahl der Gruender mal fuenf. So viele Spezialisten brauchst du zuerst. Eine Person kann etwa fuenf Leute fuehren, also decken zwei Gruender rund zehn Spezialistenstellen ab. Diese ersten Zehn sind bewusst Spezialisten, keine grünen Anfänger und noch keine teuren Führungskräfte.

Sortier dein Unternehmen dafür in vier Bereiche: Marketing, Sales, Delivery und Operations. Delivery ist die eigentliche Leistungserbringung am Kunden. Operations bündelt Finance, Controlling, HR, Legal und IT. Bei zwei Gründern übernimmt jeder Gründer zwei dieser Bereiche und baut darunter jeweils Spezialisten auf. Erfahrungsgemäß trägt so ein Setup im Agenturbereich einen mittleren bis oberen sechsstelligen Monatsumsatz, je nach Level.

Der teuerste Fehler in dieser Phase: aus Verlegenheit eine Führungskraft ernennen. Zwei schwache Mitarbeiter werden nicht dadurch besser, dass du einen von ihnen zur Führungskraft machst. Oder du beförderst den treuen Mitarbeiter, der von Anfang an dabei ist, aber nie ein starker Performer war, aus reiner Wertschätzung zum “Head of Sales”. Ein halbes Jahr später funktioniert es nicht, und du setzt einen “VP of Sales” darüber, von dem der andere nichts wissen darf. So verbaust du dir jede saubere Struktur.

Umsatzstufe (Agentur)TeamgrößeWas du aufbaust
Bis ca. 1 Mio./Jahr~10 LeuteGründer x5 Spezialisten, 2 Bereiche pro Gründer
2 bis 3 Mio./Jahr15 bis 20 LeuteErste Team-Leads in einzelnen Bereichen
5 bis 10 Mio./Jahr20 bis 30 LeuteEchte Führungsriege je Bereich, teils zwei pro Bereich

Die Gehälter für diese ersten Spezialisten liegen erfahrungsgemäß bei 40.000 bis 70.000 Euro im Jahr. Im Sales zahlst du etwas weniger Fixum mit mehr Provision. Im Marketing arbeiten die meisten ohne Provision, hier sind schon nach ein, zwei Jahren Berufserfahrung 4.000 bis 5.000 Euro im Monat üblich. Wie du diese Struktur weiter nach oben skalierst, liest du in Team aufbauen: So strukturierst du dein Unternehmen.

Ab wann brauchst du einen eigenen Recruiter?

Die Faustregel ist klar: Ein guter Vollzeit-Recruiter besetzt im Schnitt rund vier Stellen pro Monat. Sobald du dauerhaft vier oder mehr Einstellungen im Monat planst, gehört diese Rolle in Vollzeit, sonst wird Recruiting zum Flaschenhals deines Wachstums. Darunter reicht meist eine Hybridlösung.

Willst du nur ein bis zwei Leute im Monat einstellen, machst du das nebenbei: ein paar Anzeigen online, jemand führt die Erstgespräche, fertig. Bei zwei bis drei Einstellungen im Monat lohnt sich eine Person, die Recruiting mit anderen Aufgaben kombiniert, etwa mit Sales, Operations oder Buchhaltung. Erst ab vier Einstellungen im Monat sollte jemand ausschließlich recruiten, damit genug Raum für Qualität bleibt.

Warum die Trennung so wichtig ist, zeigt der Unterschied zwischen Rollen. Bei Junior-Positionen wie Cold Callern lädst du praktisch jeden zum Probetag ein, der sich im Video präsentieren und beweisen kann, dass er schon mal ein Telefon in der Hand hatte. Eine solche Stelle besetzt ein Recruiter mehrmals im Monat und weiß genau, worauf er achten muss. Bei einer Head-of-Sales-Position ist alles anders: eine Rolle, die du vielleicht noch nie besetzt hast, mit einer völlig anderen Seniorität.

Deshalb darf bei Senior-Rollen kein günstiger Vorqualifizierer dazwischen. Wenn du einen Head of Sales suchst, der 200.000 Euro verdienen soll und vorher bei starken Firmen war, und er im ersten Gespräch mit einem Junior-Recruiter redet, ist er sofort wieder weg. Solche Kandidaten sprechen ab Schritt eins mit den Gründern. Der Recruiter darf die Lebensläufe sichten, das Gespräch selbst gehört an die Spitze.

Wie besetzt du Junior-Rollen anders als Führungskräfte?

Der Unterschied ist fundamental: Junior-Rollen laufen über Volumen und Direct Response, Führungskräfte über Recherche und Beziehung. Für einen Setter oder Cold Caller schaltest du Anzeigen, generierst massenhaft Bewerbungen und filterst hart. Für einen Head of Sales suchst du gezielt einzelne Menschen und arbeitest dich über Wochen an sie heran.

Bei Junior-Sales zieht Direct Response über Paid Ads zuverlässig. Der Pool ist groß, die Algorithmen von Meta und Co. haben viel Spielraum zum Optimieren und liefern günstigere, bessere Ergebnisse, je größer der Markt ist. Die Konditionen sind standardisiert: ein festes kleines Fixum, dazu etwa 100 Euro pro gelegtem Termin. Wer das nicht will, geht wieder. Hier wird nicht lange verhandelt.

Bei Führungskräften kippt das komplett. Der Pool ist winzig, die Rolle hast du oft noch nie besetzt, und die Verhandlung dauert. Es geht um sechsstellige Fixgehälter, Umsatz- oder Gewinnbeteiligung und um die Frage, wie du den Menschen so incentivierst, dass er sein Team nach vorne bringt, statt sich selbst alle guten Leads zu schnappen. Allein diese Verhandlung kann zwei bis vier Wochen dauern.

KriteriumJunior-Rolle (z. B. Setter)Führungskraft (z. B. Head of Sales)
KanalPaid Ads, Direct ResponseActive Sourcing, Netzwerk
PoolgrößeSehr großOft nur eine Handvoll Kandidaten
ErstkontaktVorqualifizierer / JuniorDirekt bei den Gründern
VerhandlungStandardkonditionen, schnell2 bis 4 Wochen, individuell
VergütungKleines Fixum + Termin-ProvisionSechsstelliges Fixum + Beteiligung

Vor jeder Senior-Besetzung steht Vorarbeit. Du erstellst einen echten Avatar: Was hält diese Person nachts wach, was fehlt ihr aktuell, warum sollte sie wechseln? In einem Fall aus der Praxis suchte ein Kunde einen Senior-Vertriebler, der sofort 400.000 bis 500.000 Euro im Monat allein closed. Nach dieser Vorarbeit landeten binnen einer Woche drei passende Profile in Gesprächen. Die Incentive-Seite dahinter vertieft der Beitrag Sales-Team mit 0-Euro-Risiko.

Ist regionales oder Remote-Recruiting einfacher?

Es kommt auf die Stelle an, und die pauschale Antwort “Remote ist immer leichter” ist falsch. Bei erfahrenen Fach- und Führungskräften gewinnt Remote, weil der Pool viel größer ist. Bei Ausbildungsberufen und regionalen Rollen dreht sich das um: Dort dominierst du einen kleinen Markt oft in Wochen.

Sitzt du in Berlin und suchst einen erfahrenen digitalen Marketer, ist es fast egal, ob du regional oder remote suchst, es gibt genug. Sitzt du in einem kleinen Ort am Bodensee, findest du dort kaum Marketer, die je ein paar hunderttausend Euro Werbebudget im Monat verantwortet haben. Für solche Profile ist Remote klar im Vorteil.

Umgekehrt schlägt Regional bei Volumenrollen und Ausbildungsberufen. Wenn du im 50-Kilometer-Umkreis Dachdecker suchst und dazu drei Referenzen von Betrieben aus der Region postest, kennt der Bewerber garantiert einen davon. Diesen Bekanntheitsfaktor bekommst du regional deutlich schneller als remote. Beim Employer Branding ist der Effekt regional bis zu hundertmal schneller, und du dominierst alle, die es nicht machen.

Bei reinem Direct Response ohne Branding hat Remote trotzdem oft die Nase vorn, weil der größere Markt den Algorithmen mehr Optimierungsspielraum gibt und günstigere Ergebnisse liefert. Die Entscheidung hängt also an zwei Fragen: Wie erfahren ist die Rolle, und arbeitest du über Branding oder über Direct Response? Wie sich daraus ein skalierbares Recruiting-System bauen lässt, zeigt Recruiting, das wirklich skaliert.

Welche Active-Sourcing-Hacks liefern die besten Kandidaten?

Active Sourcing heißt: Du wartest nicht auf Bewerbungen, du gehst raus und holst dir gezielt die Leute, die du willst. Für erfahrene Rollen ist das effektiver als jede Anzeige. Drei Ansätze funktionieren erfahrungsgemäß besonders gut und kosten dich fast nichts außer Kreativität.

Erstens: Frag deine Mutter. Klingt absurd, ist aber Gold. Mütter und Eltern sind extrem gut vernetzt und wissen erstaunlich genau, welches Kind aus dem Freundeskreis gerade unzufrieden im Job ist. Der Sohn einer Bekannten ist Personalleiter in Berlin mit 200 Leuten unter sich, und über zwei Nachrichten hast du den direkten Kontakt. Persönliche Netzwerke schlagen jedes Jobportal.

Zweitens: reißerische LinkedIn-Posts, die eigentlich Recruiting sind. Für eine Head-of-Sales-Suche schreibst du einen Beitrag über Bonussysteme im Agenturbereich, etwa: “Wer als Head of Sales unter 200.000 Euro verdient, ist unterbezahlt.” Dann führst du in Stufen aus, was in welcher Rolle drin ist. Am Ende ein kurzer Hinweis: “Wir zahlen in diesem Bereich übrigens X, meld dich, wenn das interessant ist.” Ein solches Gehaltsthema triggert die halbe Plattform, und genau die Person, die du willst, liest die letzte Zeile und fühlt sich im Ego getroffen.

Drittens: der Cookie-Screenshot. Du besuchst die Website des Kandidaten oder eines Wettbewerbers, akzeptierst alle Cookies und wartest, bis dich deren Retargeting-Anzeigen verfolgen. Screenshot machen, dem passenden Media Buyer schicken: “Hab gerade eure Ad gesehen, mega. Genau das brauchen wir. Können wir mal sprechen, was ich tun muss, um dich zu bekommen?” Das geht deutlich schneller als selbst Paid-Kampagnen für schwer erreichbare Profile aufzusetzen.

Der stärkste Sourcing-Hebel bleibt aber die schmerzbasierte Ansprache. Statt “Wir sind Agentur X, machen 3 Millionen Umsatz, suchen dich” schreibst du aus Sicht des Problems: “Wir sind eigentlich viel zu groß dafür, keinen richtigen Vertriebsleiter zu haben. Das Team performt, es ist nur zeitaufwendig. Wenn ich den Job selbst machen würde, läge ich bei mindestens 20.000 Euro Provision im Monat, das bleibt gerade liegen.” Ein starker Abschluss dazu: “Bewirb dich bitte nicht, sondern finde meine Nummer raus und ruf mich an.” Genau die richtigen Leute rufen dann Freitag ab 17 Uhr an.

Wie stellst du in Rekordzeit ein, ohne Qualität zu verlieren?

Über eine Kaskade aus Führungskräften und über die konsequente Abwerbung ganzer Teams. In einem Praxisfall wuchs eine Firma von null auf 100 Mitarbeiter in drei Monaten, also rund 30 Einstellungen pro Monat, und trotzdem qualitativ. Der Schlüssel: Du stellst nicht 100 Einzelpersonen ein, du stellst zuerst die richtigen Köpfe ein, die dann selbst einstellen.

Der Ablauf in dem Beispiel: Zuerst wurden erfahrene Führungskräfte aus starken Firmen geholt, ein Head of Ops von Amazon, ein Head of Supply Chain, ein Head of Marketing und Head of Content von bekannten Tech-Firmen. Jede dieser Führungskräfte hat dann sofort eigenes Hiring angeschoben und ihre Teams aufgebaut. So multiplizierst du Einstellungen, statt sie einzeln zu stemmen.

Zwei Voraussetzungen mussten stimmen. Erstens ein attraktiver Laden: zwei Gründer mit starkem Track Record und eine frische, große Finanzierungsrunde. A-Player fangen nicht im Saftladen an, deine Kandidaten sind maximal so gut wie deine Firma. Zweitens saubere Prozess-Passung: Es wurden bewusst Leute von Unternehmen mit ähnlichen Workflows abgeworben, damit sie ab Stunde eins produktiv sind. Wer zwei Wochen länger fürs Onboarding braucht, ist bei diesem Tempo zu langsam.

Der schnellste Hack war der Team-Kauf. Als jemand ein komplettes Software-Team von 15 Entwicklern brauchte, wurde nicht einzeln gesucht, sondern eine ganze kleine Firma mit dem Team übernommen. Über Nacht standen 15 Developer bereit. Dasselbe Prinzip gilt für Vertrieb: Gibt ein Wettbewerber sein Vertriebsteam auf, schnappst du dir den Vertriebsleiter samt Team und zahlst einen Bonus dafür, dass alle am nächsten Morgen für dich weitermachen. Wer so schnell wachsen will, findet in Von 0 auf 100 Mitarbeiter die passende Firmenstruktur dahinter.

Wie gehst du vor, wenn der Bewerberpool winzig ist?

Du hast zwei Wege: den langen über Beziehung oder die Vergrößerung des Pools. In einem lokalen Nischenmarkt kommen für eine Head-Position oft nur sieben passende Menschen infrage, und keiner davon ist gerade offen unzufrieden. Trotzdem lässt sich fast jeder gewinnen, wenn du die richtige Mechanik nutzt statt einer schnellen Anfrage.

Der lange Weg beginnt beim Mittagessen. Du baust erst eine echte Beziehung auf, stellst Fragen, lernst die Person und ihr Umfeld kennen. Dann fängst du an, sie beruflich in dein Problem zu ziehen: “Kann ich dich mal was Geschäftliches fragen? Unsere sieben Setter legen pro Woche nur je drei Termine, die Skripte sind gut, ich verstehe nicht woran es liegt.” Du lässt die Person emotional und fachlich in dein Unternehmen investieren, Woche für Woche.

Diese Mechanik funktioniert wie eine bewährte Verhandlungstaktik: Man nennt immer wieder den Namen und teilt kleine persönliche und fachliche Details, bis eine echte Bindung entsteht. Erst wenn genug investiert wurde, kommt der Pitch, und der lautet nicht “Willst du den Job?”. Er lautet: “Wir brauchen dich unbedingt. Ich weiß, du hast schon mal abgesagt. Aber angenommen, alles wäre möglich, was müssten wir tun, damit du es dir überlegst?”

Der zweite Weg ist, den Pool zu sprengen. Meist ist es unrealistisch, jemanden zu targeten, der für dich downgraden müsste. Wer aktuell den Vertrieb einer 10-Millionen-Firma leitet, wechselt selten zum 3-Millionen-Laden, und auch Quer-Recruiting auf gleicher Höhe ist schwer, weil die Person Sicherheit gegen Risiko tauschen müsste. Also verschiebst du die Grenzen: Ist ein Head of Sales in einer anderen Stadt unzufrieden, eröffnest du dort ein zweites Büro und lässt ihn sein Team mitbringen. So wird aus sieben Kandidaten ein realistischer Markt.

Am Ende ist A-Player Recruiting genau das: ein Verkaufsprozess mit den besten Werkzeugen aus Marketing und Sales, angewendet auf Menschen, die du unbedingt willst. Wer die richtige Reihenfolge einstellt, sauber sourct und schmerzbasiert anspricht, baut ein Team, das trägt, statt eines, das nur für Benefits gekommen ist.

Häufige Fragen

Ab wann lohnt sich ein eigener Recruiter?

Ein guter Vollzeit-Recruiter besetzt erfahrungsgemaess rund vier Stellen pro Monat. Sobald du dauerhaft vier oder mehr Einstellungen im Monat brauchst, gehoert diese Rolle in Vollzeit. Bei zwei bis drei Einstellungen reicht eine Hybridrolle, die nebenbei Sales oder Operations mit uebernimmt.

Ist regionales oder Remote-Recruiting einfacher?

Es haengt von der Stelle ab. Bei erfahrenen Fach- und Fuehrungskraeften ist Remote leichter, weil der Pool viel groesser ist. Bei Ausbildungsberufen und regionalen Rollen gewinnst du schneller Bekanntheit im Umkreis und dominierst einen kleinen Markt oft in Wochen.

Wie besetzt man Head-Positionen mit sehr kleinem Bewerberpool?

Ueber Active Sourcing statt Anzeigen. Du recherchierst passende Kandidaten direkt, baust ueber Monate eine Beziehung auf und laesst sie emotional in dein Problem investieren. Alternativ vergroesserst du den Pool, etwa indem du in einer anderen Stadt ein Team eroeffnest oder ein komplettes Team abwirbst.